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Vor zwei Wochen hätte ich beinahe meinen ersten Unfall gebaut. Es hatte den ganzen Vormittag geregnet, die Straße war naß und seit dem ersten großen Herbststurm lagen schon etliche abgefallene Blätter herum.
Ich fuhr mit geschätzten 80 kmh, mehr war es ehrlich nicht, auf einer Landstraße zwischen meinem und dem Nachbarort durch den Wald. In einer leichten Kurve hatte ich plötzlich das Gefühl, ich würde die Gewalt über Fahrzeug verlieren. Ich fahre einen ein Jahr alten Twingo und halte mich eigentlich für eine sichere Fahrerin. Aber das Gefühl, das Auto würde in der Kurve scheinbar unlenkbar weiter geradeaus rutschen, auf die Baumreihe zu, war scheußlich. Es waren sicher nur Bruchteile einer Sekunde, dann fassten die Räder wieder. Aber ich möchte es nicht unbedingt nochmal erleben.
Am Abend erzählte ich meinem Mann mein Erlebnis. Und er hat sich noch am Wochenende hingesetzt und im Internet nach passenden Regenreifen für meinen Flitzer gesucht. Winterräder brauche ich nämlich nicht, weil wir
den Winter über in Alanya an der türkischen Rivera leben. Dort ist Schnee kein Thema aber es kann auch dort sehr heftige Regengüsse geben und Straßen sich im Handumdrehen in Flüsse verwandeln.
Die Regenreifen, die mein Mann bestellt hat, sind jetzt 1 Woche aufgezogen. Sie waren gar nicht so teuer und
fahren sich wirklich auf nasser Straße deutlich besser. Auch Autobahnfahrt bei Starkregen habe ich mit dem
Regenreifen getstet. Es ist ein deutlicher Unterschied, die Reifen schwimmen nicht auf. Damit werden wir die rund zweieinhalbtausend Kilometer in unser "Winterquartier" bestimmt gut schaffen.
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Ich habe mir diesen Sommer einen Mercedes-Benz 300 SL W107 gegönnt. Ich bin bei jedem schönen Wetter mit ihm gefahren. Manchmal sogar zur Arbeit, um danach eine kleine Tour zu drehen. Es war jedes Mal eine sehr schöne Fahrt und ich bin immer mehr begeistert von diesem Auto. Besonders die schöne alte Front gefällt mir und natürlich die schöne Mittelkonsole aus dem dunklen Holz. Zusätzlich und mit einiger Müge habe ich auch ein altes Holzlenkrad gefunden, was das Auto nur noch schöner macht. Mit der Zeit war ich immer mehr in den Gedanken bei meinem Auto, so dass ich das Kassenbuch aus der Firma eines Tages in meinem Auto vergessen habe und später damit nach Hause gefahren bin. Ich hatte das Buch nur bei mir durch ein Beratungsgespräch, das ich an dem Tag hatte. Mein Chef fand das leider nicht so lustig und ist am nächsten Tag ausgerastet. Ich erklärte ihm schließlich wie es dazu kam. Er meinte, ich solle ihm mal das Auto zeigen und das tat ich auch. Es stellte sich heraus, dass er ein Sammler von Oldtimern ist. Ich habe ihn dann nach der Arbeit damit fahren lassen. Er war total begeistert und vergaß seine Wut auf mich. Stattdessen lud er mich zu sich ein, um ein wenig über die schönen alten Autos zu sprechen. Natürlich nahm ich das Angebot an und seit dem Tag verstehen wir uns echt gut.
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